Fonds Europe

Investmentupdate

Neuordnung des Welthandels

BlackRock Marktausblick
24. November 2020

 

Der Mann ist nicht zu beneiden. Als wäre die Aufgabenliste für den neugewählten US-Präsidenten Joe Biden nicht schon lang genug, kam letzte Woche die Nachricht hinzu, dass China mit 14 weiteren Pazifik-Anrainern das lange vorbereitete RCEP-Abkommen (Regional Comprehensive Economic Partnership) in trockene Tücher gebracht und sich damit die beste Ausgangsposition in der dynamischsten Region der Welt gesichert hat. Neben den ASEAN-Ländern finden sich auf der Liste auch traditionell westlich orientierte Volkswirtschaften wie Japan, Südkorea, Australien oder Neuseeland, wodurch offensichtlich wird, wie wenig sich selbst Regierungen, die Pekings Kommunistischer Partei gegenüber kritisch eingestellt sind, dem enormen wirtschaftlichen Sog Chinas entziehen können. Für die neue US-Administration ist die Vollendung asiatischer Tatsachen, vor die sie jetzt gestellt wird, besonders bitter, hatte doch eine der ersten Amtshandlungen der Vorgängerregierung Anfang 2017 darin bestanden, die Region dem chinesischen Rivalen geradezu auf dem Silbertablett zu servieren. Unter der gerade begonnenen Trump-Präsidentschaft hatten die USA nämlich den alternativen Handels-Deal TPP (Trans-Pacific Partnership), bei dem Amerika selbst die Führungsrolle inne gehabt hätte und der zu jenem Zeitpunkt bereits unterschrieben war und nur noch hätte ratifiziert werden müssen, ohne Not aufgekündigt. Einen Vertrag also, der China außen vor gelassen hätte und mit dem man selbst zumindest Boden hätte gutmachen können, direkt vor der Haustür des großen strategischen Rivalen. Die Entscheidung zum Rückzug aus TPP und damit das Ermöglichen eines von China dominierten RCEP, bei dem man selbst außen vor ist, dürfte als die gravierendste handelspolitsche Fehlentscheidung der an Missgeschicken nicht gerade armen Amtszeit des 45. US-Präsidenten eingehen. Nr. 46, Joseph R. Biden, wird einiges aufzuräumen haben.

Auch für Europa, dem mit der RCEP ein nahezu gleich großer Rivale erwächst (jeweils etwa ein Drittel des Welthandels), bedeutet der chinesische Erfolg eine strategische Herausforderung. So wird es darum gehen müssen, gerade die Beziehungen zu den chinakritischen Ländern, allen voran Japan und Australien, auszubauen und, idealerweise in Zusammenarbeit mit der neuen US-Regierung, westliche Werte in der Region hochzuhalten. Dies dürfte allein schon geboten sein, um dem chinesischen Expansionsstreben Richtung Taiwan, aber auch via „Road and Belt“ (die sogenannte neue Seidenstraße) durch Mittelasien etwas entgegensetzen zu können. Leider ist Europa derart mit sich selbst beschäftigt, dass man europäische Ideen bezüglich der Neuordnung des globalen Handels zurzeit vergeblich sucht. Mit dem Brexit hat der alte Kontinent schließlich ein eigenes veritables Problem direkt  vor der Haustür. Und auch wenn der Sterling-Wechselkurs entspannte Zuversicht der Finanzmärkte bezüglich eines zumindest „skinny“ Deals bis zum 31.12. signalisiert, scheint die Aufmerksamheit europäischer Handelspolitiker ausschließlich auf dieses Datum fokussiert zu sein. Denn angesichts von Auflösungserscheinungen innerhalb der britischen Regierung – letzte Woche musste der bis dato mächstigste Strippenzieher, Chefberater Dominic Cummings, seinen Hut nehmen – erscheint nach wie vor auch das Undenkbare möglich: ein No-Deal-Exit, der die intensiven Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU auf WTO-Standards zurückwerfen würde. Und bei alledem steht die EU auch noch auf der Bremse, wenn es um eine beherzte fiskalische Antwort auf die Covid-Pandemie geht. Denn das am 21. Juli beschlossene 750 Mrd. Euro-Paket ist an den neuen Haushalt gekoppelt, und den lehnen Polen und Ungarn wegen der geplanten Verbindung mit Fragen der Rechtsstaatlichkeit ab. Zwar wären Corona-Hilfsgelder, etwa an die am stärksten betroffenen Länder wie Italien oder Spanien, ohnehin frühestens Mitte 2021 geflossen, nun aber stellt sich die Frage, ob es sie überhaupt jemals geben wird. Und so demonstriert Europa weiterhin seine Unfähigkeit, sich zwischen dem nun schon vier Jahre währenden Vakuum fehlender US-Außenpolitik einerseits und einem immer selbstbewusster auftretenden China zu positionieren. Selbst Investoren, die angesichts des für 2021 zu erwartenden Wirtschaftsaufschwungs an eine Übergewichtung Europas denken, werden sich fragen, wie dauerhaft eine zyklisch bedingte europäische Outperformance wohl sein könnte. 

 

Neuordnung des Welthandels

BlackRock Marktausblick
24. November 2020

Für Anleger bleibt es ein Wechselbad der Gefühle. Seit der konkreten Aussicht auf einen Impfstoff gegen Covid-19 ist die Normalisierung des Lebens rechenbar geworden. Sie liegt jetzt innerhalb des Zeitraums, durch den Marktteilnehmer üblicherweise hindurchschauen, vielleicht 6-9 Monate. Andererseits hinterläßt die zweite Covid-Welle gerade tragische Spuren, Hospitalisierungen und Todeszahlen nehmen in erschreckendem Maße zu. Die gestrigen Einkaufsmanagerindizes deuten zudem auf eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität im vierten Quartal hin. So dürften die nächsten Wochen noch ein Hin und Her bleiben, bevor mit einer Stabilisierung der Infektionszahlen die guten Nachrichten zu überwiegen beginnen. Für Aktienanleger wäre es – wie alle Jahre wieder - ein übliches Phänomen in reichlich unüblichen Zeiten: die Hoffnung auf eine Jahresendrally zu Weihnachten. 

 

DWS Marktausblick Kompakt |  US-Wahlen & ein möglicher Impfstoff - Alles gut? | 11. November 2020

Zwei Nachrichten haben die Aktienmärkte in den letzten Tagen regelrecht beflügelt: die Wahlen in den USA und die positiven Nachrichten hinsichtlich eines Corona-Impfstoffes. Aber ist der Optimismus fundamental eigentlich gerechtfertigt? DWS Chefvolkswirt Europa, Dr. Martin Moryson beleuchtet die Situation.

Was ist das Geldvermögen?

Das Gabler Bank-Lexikon definiert Geldvermögen als "Differenz zwischen Forderungen und Schulden (Verbindlichkeiten) einer Wirtschaftseinheit" (Gabler Bank-Lexikon 14. Auflage, S.609) . In unserem Fall beziffert es das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Zum Geldvermögen gehören neben dem Bestand an Bargeld und Sicht- sowie Termineinlagen auch längerfristige Anlageformen. Sachwerte wie Immobilien oder Firmenbeteiligungen hingegegn werden nicht dem Geldverrmögen zugeordnet.

 

Verwendungszweck Betrag
Bargeld und Einlagen2.640.759.700.504,21
Lebens- und Rentenversicherungen2.398.887.424.775,67
Aktien350.406.278.756,86
sonstige Anteilsrechte339.360.893.042,20
Geldmarktfonds1.774.686.301,23
sonstige Investmentfonds668.947.802.662,07
Festverzinsliche Wertpapiere101.784.144.310,09
sonstige Forderungen29.885.902.884,57
  
Gesamt6.531.817.884.556,38

Auszug vom 4.9.2020 um 14 : 29 : 48 Blatt 1 von 1


Aktuelle Entwicklung wird auf Basis einer Trendanalyse für das . Quartal 2020 geschätzt - Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Berechnungen erfolgen auf Grundlage von Daten der Deutschen Bundesbank zum 4. Quartal 2019 und 1. Quartal 2020 (Monatsbericht und Zeitreihen 7/2020)

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Alle Meinungen und Schätzungen in diesem Dokument, einschließlich Renditeprognosen, spiegeln unsere Beurteilung bei Redaktionsschluss wider, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise nicht als zutreffend erweisen.

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Bis zum 31. Dezember 2020 ist der Herausgeber BlackRock Investment Management (UK) Limited, ein von der britischen Financial Conduct Authority („FCA“) zugelassenes und beaufsichtigtes Unternehmen mit Geschäftssitz 12 Throgmorton Avenue, London, EC2N 2DL, England, Tel. +44 (0)20 7743 3000. Registriert in England und Wales unter Nummer 2020394. Zu Ihrem Schutz werden Telefonate üblicherweise aufgezeichnet. Eine Liste aller Aktivitäten, für die BlackRock zugelasssen ist, finden Sie auf der Website der Financial Conduct Authority. 

Falls Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) austritt, ohne eine Vereinbarung mit der EU geschlossen zu haben, die es Unternehmen in Großbritannien erlauben würde, im Europäischen Wirtschaftsraum Finanzdienstleistungen zu erbringen („No-Deal-Brexit-Ereignis“), ist der Herausgeber dieser Materialien ab 31. Dezember 2020:

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Die Prüfung der Geeignetheit von Investmentfonds für Privatanleger hat allein durch den Vermittler zu erfolgen.

Der Beitrag wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Servicedienstleistung der Fonds Europe Financial Services GmbH. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit vorliegender Informationen kann keine Gewähr oder Haftung übernommen werden.

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Betriebsvermögen in Zeiten niedriger Zinsen anlegen

Wenn die Konjunktur gut läuft und die Firmenkonten gut gefüllt sind, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, das Geld für geplante Investitionen oder schlechtere Zeiten gewinnbringend anzulegen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es schwierig, flexible Finanzinstrumente mit guten Renditechancen zu finden. Aus diesem Grunde beschäftigen sich immer mehr Unternehmen verstärkt mit Investmentfonds. 

Investmentfonds bieten in der Regel höhere Renditechancen als herkömmliche Sparformen. Zudem kann je nach Anlagebetrag, erwarteter Rendite und Laufzeit über verschiedene Fonds eine breit gestreute Anlage erfolgen. Eine Investition des Betriebsvermögens in Investmentfonds ist transparent und flexibel an die unternehmerische Situation anpassbar, z. B. durch Fondsumschichtung.

Als Sondervermögen sind Investmentfonds gemäß dem Kapitalanlagegesetzbuch vor einer Insolvenz geschützt.

Über Fonds Europe können Unternehmen auf spezifische Depotlösungen für die Anlage von Betriebsvermögen zurückgreifen und von einer großen Fondsauswahl profitieren.

 

 

Anlage von Betriebsvermögen in Investmentfonds mit dem Business Depot

 
Das Depot für Betriebsvermögen (Fonds Europe ebase Business Depot) im Überblick:

 

  • - Zugriff auf das gesamte ebase Fondsspektrum über 7.100 Investmentfonds und Exchange Traded Funds (ETFs)
  • - Verwahrung von bis zu 99 Depotpositionen in einem Depot mit transparentem Festpreismodell
  • - Business Konto inklusive, optional mit Tages- und Festgeldposition
  • - Komfortabler Online-Zugang für die Depotverwaltung und Online-Banking mit firmenkundenspezifischen Features
  • - Abbildung von gemeinschaftlicher Verfügungsberechtigung im 4- oder 6-Augen-Prinzip
  • - Umfangreiches Reporting, das speziell auf die Anlage von Betriebsvermögen ausgerichtet ist
  • - (z. B. Bilanzwertaufstellung, Steuerbescheinigung, Umsatz- und Wertpapierabrechnung mit erweiterten Steuerdaten nach §5 InvStG, Erträgnisaufstellung)
  • - Einfache Einrichtung von Spar- und Entnahmeplänen
  • - Eigenes Expertenteam mit langjähr. Erfahrung in der Betreuung von Unternehmen zur fachlichen Unterstützung bei der Einrichtung der Depots sowie für die laufende Betreuung

Unsere Vision - Freiheit durch Finanzielle Unabhängigkeit - Für alle Menschen in Europa

Unsere Philosophie

 

 

Es ist Unsere Philosophie durch Investmentfonds alle Menschen an dem wirtschaftlichen Erfolg, den sie durch ihre Arbeit erbringen, zu beteiligen – über Einkommen oder Gehalt hinaus, durch Beteiligung. Voraussetzung dafür ist, dass sie sparen.

Dann aber setzen unsere verantwortungsbewussten Informationen ein:

Mit dem Geld in Produktivkapital gehen!

Wir empfehlen dafür Investmentfonds, da sie das Risiko der Beteiligung an nur einem Unternehmen mindern und sie die Beteiligung am Wirtschaftswachstum insgesamt gewährleisten.

 

Unsere Kernkompetenz
 

"Das Rechte erkennen und nicht tun, ist Mangel an Mut." - Konfuzius -

 

Es ist unser Ziel, jeden Bundesbürger zum Aktienfondsbesitzer zu machen.

Nur so erscheint es uns möglich, uns allen - auch unseren Kindern und Enkeln - eine friedliche, sozial ausgeglichene Zukunft zu ermöglichen. Ein Volk von direkten oder indirekten Aktionären, ein Volk von Eigentümern, denkt unternehmerisch und trägt dazu bei, soziale Frontstellungen und Fehlentwicklungen zu beseitigen. 

Ein menschenwürdiges Sein erscheint uns ohne ein angemessenes Haben nur philosophisch, nicht aber real möglich. Wenn alle am Wachstum des Wohlstandes beteiligt sind, ist dies für unser ganzes Land und seine Gesellschaft positiv.

 

Unternehmens Profil

 

Seit 1990 beweisen die Gründer der Fonds Europe Financial Service GmbH hohe Seriosität als Partner für Vermögensaufbau, Alterseinkünfte und Risikoabsicherung. Mittlerweile zählt Fonds Europe zu den wenigen Unternehmens-unabhängigen Vermittlern für Investmentfonds und Absicherungsprodukte in Deutschland. Eine Vielzahl von Kunden konnte sich bis heute von den Vorteilen einer unabhängigen, intelligenten Finanzberatung überzeugen.

Wir sind überzeugt davon, dass unser Ziel, das Produktivkapital auf eine möglichst breite Bevölkerungsschicht zu verteilen, eine herausragende Aufgabe für alle ist, die wie wir innerhalb unserer Wirtschaftsordnung auch sozial motiviert sind.

 

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"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.“ (Heinz Brestel, Finanzpublizist)

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